Hoppla, hier kommt Sam - ne kölsche Jung

Hallo, mein Name ist Sam und ich bin der Neue im Hause.

 Ich darf mich kurz vorstellen:

Ich bin am 14. Mai 2015 als letzter Kerl  aus dem Wurf meiner Mutter Sophia zur Welt gekommen.  Aufgewachsen bin ich bei meiner Mutter und meinen Geschwistern (Selda, Bumblebee und Dragon) in Bergisch-Gladbach bei Köln. Wo das genau ist? Keine Ahnung, irgendwo auf der falschen Rheinseite – das hab ich aber erst später erfahren. Melanie und ihr Sohn Nathan haben sich in den ersten Wochen rührend um mich gekümmert und ich hatte eine tolle Zeit. Den ganzen Tag spielen, mit meinen Geschwistern die Bude auf den Kopf stellen, immer reichlich Futter im Napf und ansonsten viel  geschlafen. Wer schläft, der wächst.

 

Nach einigen Wochen ging dann plötzlich die Wohnungstür auf. Melanie hat Besuch mitgebracht. Ne junge fesche Rothaarige mit einem etwas älteren Mann – Typ Gandalf der Graue -  standen plötzlich im Wohnzimmer. Hatten sogar was mitgebracht. So muss das sein. Besuch kommt nie mit leeren Händen …falls das jemand nicht wissen sollte.

Ich habe mich mit einer kleinen Verzögerung  kurz vorgestellt und ein wenig geschnuppert. Höflich haben sich die beiden bei mir vorgestellt. Nach einer guten Stunde klingelte es dann wieder an der Tür. Erneut  kamen zwei Menschen vorbei und die kannten wohl die Zwei, die schon da waren. Sie war eine Hübsche mit massig vielen dunklen  Haare, er so Typ Rambo – keine Haare auf dem Kopf aber dafür mitten im Gesicht. Die haben sich dann intensiv mit meiner Schwester Zelda beschäftigt. „Schau  mal wie putzig“…“ das wird unsere Melody. Melody ?? Hey, ihr Name ist Zelda. Melody klingt ein wenig nach Modern Talking *cherrycherryladyvorsichhersum*

Ach, mein Name ist oder besser war damals noch Legolas. Bin aber nicht verwandt mit dem Legolas  aus Mittelerde. Ich bin hübscher. Habe auch keine langen blonden, sondern rote Haare. Bin also im Prinzip ne „echt kölsche fussich Jung“. Legolas fand ich auch jeden Fall etwas zu feminin und so habe ich mich kurz und knapp in Sam umbenannt.   Aber ich schweife vom Thema ab, sorry dafür.

 

Auf jeden Fall waren dann plötzlich alle wieder weg und das Katzenleben nahm in den kommenden Wochen seien gewohnten Lauf. Ein paar Wochen später standen die Rothaarige und ihr Kerl plötzlich wieder im Wohnzimmer und sie hatten so eine große tragbare Kiste „Model Ferrari“ bei sich. Meine Mamma schaute ein wenig traurig und die Melanie hat ein paar kleine Tränen verdrückt. Mamma Sophia  hatte uns  von diesen „speziellen“ Momenten schon  erzählt und uns auf diesen Moment vorbereitet. Es war also an der Zeit Abschied zu nehmen. Ich habe aber bemerkt, dass Melanie ein gutes Gefühl hatte und habe ihr vertraut. Sie wird schon ein schönes neues Zuhause für mich ausgesucht haben. Und der Satz „ besucht uns mal“ ist auch gefallen. Also dann. Ein ganzer Kerl  zeigt Stärke und jammert nicht. Sie haben noch ein wenig gequatscht und haben  mich dann mit einem Leckerli in die große Kiste gelockt.

 

Wir sind dann zu einem großen schwarzen Kasten gegangen und dann hat sich der Kasten bewegt. Ich habe später erfahren, das das ein bayrisches Auto gewesen ist. Die Fahrt in meine neue Heimat dauerte ungefähr 10 Napfeinheiten. Eine Napfeinheit ist die Zeit,  die ich brauche um mir den Bauch vollzuschlagen. Menschen berechnen eine Napfeinheit übrigens mit 150 Sekunden. Und plötzlich ging es rund in meinem Kopf. Fragen über Fragen. Wird es mir gut gehen?  Was machen die so? Wie groß ist mein neues Zuhause, werde ich Freunde finden? Nun hatte ich doch ein flaues Gefühl in der Magengegend. Ich hatte aber auch schon ca. 2 Stunden keinen Napf mehr geleert.

Irgendwann waren wir dann am Ziel und ich in meinem neuen Heim. Positiv ist hier auf jeden Fall zu bemerken, dass ich nun zu 100% auf der richtigen Rheinseite wohne. Kölle, Du ming Stadt am Rhing.

In der Wohnung angekommen habe ich direkt so einen tierischen Geruch wahrgenommen. Dann haben sie die Kiste abgestellt, die Tür aufgemacht und dann habe ich SIE sofort gesehen. Das musste die sein, deren Namen ich  während der Autofahrt so oft gehört hatte. Sunny.

Unter uns gesagt, also das ist jetzt nicht fürs Protokoll, Sunny ist eine sehr hübsche junge Katze. Frank würde sagen „ echt lecker kölsches Mädche“ Hübsches Gesicht, gute Figur – nur ein wenig schüchtern. Der Altersunterschied mag bei einem Jahr liegen. Also kein Problem für spätere Aktivitäten *hüstel“ . Zunächst einmal habe ich aber auf schüchtern gemacht. Hab mich voll verstellt.

Und was ist danach passiert ? Nun, das erfahrt ihr in Sunny´s und meinem gemeinsamen Katzenblog. Eine der vielen Dinge die Sunny nun mit mir teilen muss. Und der Blog ist da nur der Anfang.

Hallo ich bin 's, Sunny

Hallo zusammen, 

 

mein Name ist Sunny - weil ich so ein Sonnenschein bin - und seit gestern lebe ich bei meinen neuen Dosenöffnern ( Iris und Frank) in Köln. 

 

Iris und Monique ( eine Kollegin von Iris) haben mich gestern in Erfstadt abgeholt. Hier habe ich am 10. April 2014 das Licht der Welt erblickt und nach einer - wie zu erwarten war   - nicht einfachen Trennung von meiner Mutter und meinen vielen Geschwistern bin ich nun hier. 

 

Die Anreise nach Köln war angenehm in einer vorbildlichen Transportbox mit Kuscheldecke. In meinem neuen Zuhause angekommen habe ich erst einmal die Erstausstattung überprüft. Futternapf, Wasserschale, ein kombinierter Wohn- und Kratzbaum sowie eine neue Toilette. Passt. 

 

Ich habe mich erst einmal aus dem Staub gemacht und mich in der letzten Ecke der Küche unter einem Schrank versteckt . Ist ja alles so neu hier und wenn ich ehrlich bin hab ich noch ein wenig Angst. Anfassen z. B. geht überhaupt noch nicht und Lockrufe ignoriere ich. Nur bei Leckerli werde ich schwach. Aber dann bin ich auch sofort wieder weg. 

 

Gegen 20.15h am Abend habe ich dann Schritte gehört und eine Tür ging auf. Stimmen - Schritte - und plötzlich lag jemand auf dem Boden und schaute mich an. Das musste Frank sein.

 

"Hallo, ich bin Sunny"  - gucken erlaubt, anfassen noch nicht. Habe nämlich immer noch Angst und zittere wenn ich mich unbeobachtet fühle. 

 

Tja, und da bin ich nun und ich hoffe das es mir hier gut gehen wird. Ihr dürft das natürlich mitverfolgen und deswegen schreibe ich ab sofort meinen eigenen "Sunny-Katzenblog"  In der heutigen Zeit schreibt fast jeder einen Blog und da will ich natürlich nicht fehlen. 

 

Auf ein Foto von mir müsst ihr allerdings noch ein wenig warten. Ich bin für die Kamera noch zu schüchtern. Mit dem "Warten" befindet ihr Euch übrigens in bester Gesellschaft mit Iris und Frank.

 

Die warten nämlich auf eine Antwort auf die Frage: 

 

Kater oder Katze ???

 

Ich verrate es erst einmal nicht....

 

 

Meine erste Nacht in Köln - hier weiterlesen